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Staumauer-Runde

· 5 Bewertungen · Wanderung · Sauerland
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Karte / Staumauer-Runde
m 300 250 200 150 22 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km Schutzhütte Bäreneiche Steetsberg Weltenberg Klosterruine Infotafel Staumauer
Die 22 km lange, landschaftlich reizvolle Rundwanderung führt u.a. an der Staumauer des Möhnesees, der Klosterruine Himmelpforten und dem Landschaftsinformationszentrum vorbei.
leicht
Strecke 22,2 km
5:00 h
399 hm
399 hm
292 hm
169 hm
Die landschaftlich reizvolle Rundwanderung führt auf rund 22 km vom Ufer des Möhnesees bis in die ausgedehnten Wälder des Naturparks Arnsberger Wald hinein. Dabei geht es an der Staumauer des Möhnesees, der Klosterruine Himmelpforten und dem Landschaftsinformationszentrum vorbei. Unterwegs lässt sich ein Blick von der imposanten Staumauer werfen oder eine Schifffahrt auf dem Möhnesee einschieben. Zwischen Niederense und Günne öffnet sich der Wald zu einer landwirtschaftlich geprägten Landschaft aus Wiesen und Feldern und gibt weite Aussichten über die gesamte Region frei. Bei schönem Wetter lohnt es sich, die Badesachen im Gepäck zu haben.

 

Autorentipp

Schifffahrt auf dem Möhnesee: Für alle diejenigen, die den See einmal von einer anderen Perspektive aus betrachten wollen, bietet sich eine Rundfahrt mit der Möhnesee-Schifffahrt an. Eine Runde um den Möhnesee dauert ca. eine Stunde. Startpunkt ist die Sperrmauer oder das Hevetal. www.moehneseeschifffahrt.de

Klosterruine Himmelpforten: Das Kloster Himmelpforten (Porta Coeli) wurde 1246 von Zisterzienserinnen am Ufer der Möhne gegründet. In der Nacht vom 16. Mai auf den 17. Mai 1943 wurde die vier Kilometer flussaufwärts gelegene Möhnetalsperre durch einen Bombenangriff der britischen Royal Airforce zerstört. Durch die aus dem Stausee strömende, anfangs über zwölf Meter hohe Flutwelle wurde das gesamte Kloster fortgerissen. Die 1.200 Todesopfer waren zum größten Teil Kriegsgefangene, die im Gefangenenlager beim Kloster Himmelpforten untergebracht waren. Diese waren dort einquartiert worden, um die Briten von Bombenangriffen abzuhalten und so die Unversehrtheit der Talsperre zu gewährleisten, die eine wichtige Funktion für die Trinkwasserversorgung und die Industrie des nahe gelegenen Ruhrgebiets hat. Ein Mahnmal an der Stelle des früheren Kloster Himmelpforten erinnert heute an die über 1.200 Toten allein in diesem Lager und gemahnt an die Grausamkeit des Krieges.

Landschaftsinformationszentrum (Liz) Wasser und Wald Möhnesee e.V.: Das Liz ist eine überregional bedeutende Umweltbildungs- und Naturschutzeinrichtung im historischen Gebäude der ehemaligen Günner Mühle. Hier kann man sich umfassend über die Landschaft rund um die Möhnetalsperre sowie den Naturpark Arnsberger Wald und seine Flora und Fauna informieren. Drei großzügige Erlebnisräume und das Außengelände mit verschiedenen Kleinbiotopen laden zum Erforschen und Entdecken ein. www.liz.de

Profilbild von Natalie Glatter
Autor
Natalie Glatter
Aktualisierung: 28.02.2014
Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
292 m
Tiefster Punkt
169 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Asphalt 27,66%Schotterweg 14,29%Naturweg 51,83%Pfad 6,19%
Asphalt
6,1 km
Schotterweg
3,2 km
Naturweg
11,5 km
Pfad
1,4 km
Höhenprofil anzeigen

Sicherheitshinweise

Kleine Teilabschnitte des Weges können bei Regen rutschig sein. Bequeme, leichte Wanderschuhe sind aber ausreichend.

Weitere Infos und Links

Gäste-Information Möhnesee
Küerbiker Straße 1

D-59519 Möhnesee

Telefon: +49 (0)29 24 - 4 97 

info@Moehnesee.de

www.moehnesee.de

Start

Wanderparkplatz Günner Hude in Brüningsen (234 m)
Koordinaten:
DD
51.487660, 8.047140
GMS
51°29'15.6"N 8°02'49.7"E
UTM
32U 433842 5704487
w3w 
///indiz.spannend.rundum
Auf Karte anzeigen

Ziel

Wanderparkplatz Günner Hude in Brüningsen

Wegbeschreibung

Am Wanderparkplatz Günner Hude (S) führt das erste Teilstück des Weges direkt neben der Wanderhütte an einem Weidezaun entlang bis zum kreuzenden Asphaltsträßchen. Hier rechts halten und dem Weg in den Wald hinein folgen. An einer Gabelung erst links, an einer halb zerfallenen Holzhütte gleich rechts halten, an der nächsten Schutzhütte (1) wieder rechts und vom Asphaltweg auf einen Waldweg wechseln. Der wird nun zunehmend schmaler und führt etwas versteckt durch Nadelwald bergab zum Seeufer. Auf dem Uferweg (X24 und M) verläuft die Rundtour nun rechts weiter, immer am See entlang, bis an einer Infotafel (2) der Möhneweg (X24 und X26) rechts abknickt. Der Waldweg führt nun stetig bergauf, an zwei Gabelungen jeweils links weiter, nach einer Linkskurve zur Bäreneiche (3). An der Kreuzung rechts halten und an einer älteren Rodungsfläche vorbei am 2. Abzweig rechts, an der nächsten Gabelung wieder rechts ins Tal der Großen Aupke. Diesem wunderschön wilden Bachtal folgt der Weg nun, mal links, mal rechts des Wasserlaufes bis zu einer vielfach verzweigten Wegegabelung. Hier die verschiedenen lokalen Wanderwege (A2, A3, weißes Quadrat u.a.) verlassen und ohne Markierung kurz rechts, dann sofort scharf links bergauf gehen. An der nächsten Gabelung zweigt rechts ein ebenfalls unmarkierter, breiter Forstweg ab, der durch eine größere Rodungsfläche weiter bergauf führt. Auf dem Bergrücken angekommen, folgt der Rundweg rechts dem örtlichen Wanderweg A14 bis zum Waldrand. Hinter der Schranke geht es links am Waldrand weiter, hier öffnen sich schöne Aussichten ins Tal der Möhne, bevor der Weg rechts in ein kleines Waldstück abknickt und zum Ortsrand von Steetsberg (4) führt. Gleich beim ersten Haus führt rechts ein Pfad bergauf, zuerst durch ein Waldstück und dann, flacher werdend, auf einem Feld-/Wiesenweg bergab. Auf dem Asphaltsträßchen links halten, dann wieder links und an der Gabelung am Wanderparkplatz Himmelpforten (5) ebenfalls links. Allerdings sollte man unbedingt rechts ab den kurzen Abstecher zur Klosterruine machen. Dieses eindrucksvolle Baudenkmal lässt mit fast bedrückender Intensität erkennen, wie verheerend die Flutwelle des Möhnesees nach der Bombardierung der Staumauer 1943 durch das Tal rauschte. Dem Wegeverlauf folgend, muss nun die L745 gequert werden, dann führt ein asphaltierter Fußweg bergauf nach Niederense. Auf der Hauptstraße/Riesenweg kurz rechts gehen (Einkehrmöglichkeit), dann links in die Straße „Am Brautmorgen“ abbiegen. Über den Kreisel geradeaus gehen, dann die erste rechts (Sackgasse) bis zu einem engen Fußpfad, der - nach rechts ab - durch die Wohnbebauung zum Ortsrand führt. Am Ortsrand die kleine Straße überqueren und auf einem Feldweg geradeaus weiter über freies Feld. An einer Gabelung geht es links, dann gleich wieder rechts durch einen Hohlweg bergauf. Nach etwa 500 m muss eine kleine Straße gequert werden. Kurz vor der B 516 zweigt der Rundweg rechts ab, hier schweift der Blick vom Haarstrang weit über die Soester Börde. Mit der Markierung XW geht es nun weiter, erneut bis kurz vor die B516, dann rechts bergab auf Schotter am Hof Schulte vorbei bis zu einem breiten Feldweg. Hier links halten, am nächsten Abzweig wieder links und dann geradeaus auf Asphalt weiter. Unterwegs lässt sich vom so genannten Weltenberg (6) eine Aussicht zur Staumauer des Möhnesees genießen, bevor der Ortsrand von Günne erreicht wird. In einem kleinen Waldstück führt – kurz vor dem Erreichen des Reiterhofes am Ortsrand – rechts ein dicht bewachsener Waldweg bergab. An der Landstraße links zum Landschaftsinformationszentrum abbiegen – hier lohnt ein Besuch der Ausstellung, bevor die Tour auf der Uferpromenade des Möhnesees fortgesetzt wird. Weiter dem XW folgend, gelangt man zur Staumauer (7), die in einem scharfen Linksbogen erklommen wird. Am oberen Damm befindet sich auch der Fähranleger für die Möhneseeschifffahrt – nicht nur an sonnigen Tagen ein Erlebnis. Rechts über die Krone der Staumauer geht es dann weiter, am oberen Seeufer entlang und am Abzweig rechts bis zum Gelände des Heinrich-Lübke-Hauses im Ortsteil Brüningsen (Einkehrmöglichkeit). Am Wanderparkplatz Brüningser Heide vom Waldweg kurz auf Asphalt wechseln und geradeaus weiter, bis der Abzweig rechts auf dem Pfad zurück zum Ausgangspunkt am Wanderparkplatz Günner Hude führt. 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Bus C4 von Bf Soest nach Brüningsen/Heinrich-Lübke-Haus. Werktags stündlich, So/feiertags alle 2 Std, www.rlg-online.de, Tel. 01803 / 50 40 30

TaxiBus  601, nach tel. Voranmeldung mind. 60 Min. vor der Abfahrt unter 01803/504031

 

Anfahrt

A4, AS Werl-Süd,  B516 über Bremen nach Günne, OT Brüningsen

Parken

Wanderparkplatz Günner Hude, Ortsrand Brüningsen

alternativ: Wanderparkplatz Brüningser Heide, Wanderparkplatz Himmelpforten oder die Parkplätze am Landschaftsinformationszentrum und an der Staumauer (beide kostenpflichtig)

Koordinaten

DD
51.487660, 8.047140
GMS
51°29'15.6"N 8°02'49.7"E
UTM
32U 433842 5704487
w3w 
///indiz.spannend.rundum
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte Arnsberg - Möhnesee Naturpark Arnsberger Wald - West 1:25.000, 1. Auflage 2011 Hrsg: Touristik GmbH Möhnesee und Verkehrsverein Arnsberg e.V. in Zusammenarbeit mit dem SGV

Ausrüstung

Normale Wanderkleidung, Trinkflasche, Wetterschutz

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Bewertungen

3,6
(5)
Nadine Grimm
21.01.2021 · Community
Die Route ist sehr interessant..... Einige Wege gibt es leider nicht mehr da muss man halt offroad und querfeldein laufen.... Meinem Hund hat dieses jedenfalls gefallen..... Wer Zeit und Kondition hat da man viel Bergauf läuft für den ist das eine super Route.....
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Foto: Nadine Grimm, Community
Foto: Nadine Grimm, Community
Foto: Nadine Grimm, Community
Foto: Nadine Grimm, Community
Andre Stiefenhofer
03.01.2021 · Community
Von der Strecke her gut zu gehen. Ist auch alles gut zu finden. Sonderlich "landschaftlich reizvoll" ist die Tour aber nicht. Breite Asphalt- und Forstwege durch stark bewirtschafteten Wald, viel Rad- und Wanderverkehr und lange Strecken durch Siedlungen geben wenig Reiz her. Lediglich am Ende bei der Staumauer gab es was zu sehen, ansonsten blieb der Fotoapparat im Rucksack. Eher eine Tour für Anwohner, Anreise dafür lohnt nicht.
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Foto: Andre Stiefenhofer, Community
Michael Schulte
01.09.2018 · Community
Höhen und Tiefen - im wahrsten Sinne. Toll ist z.B. der Weg der ein wenig im Zick-Zack an der Haar-Höhe oberhalb von Niederense entlang geht - dort gibt es tolle Aussichten. Aber Teile des Weges sind eigentlich nicht gehbar: 1) der Abschnitt der auf der Karte durch ein Wäldchen kurz vor Günne den Berg runter geht - den sollte man besser auslassen (es sei den man mag Brennnesseln, Disteln, Kratzbeeren etc.) - statt dessen vorher den unteren Weg wählen oder nach Günne bis zur Kirche und dahinter den Berg runter. 2) der Abschnitt oberhalb von der Möhne hinter dem Startpunkt in Brüningsen - ich weiß nicht, wo hier ein Weg durch das Dickicht runter zur Möhne gehen soll. Also: Aussicht genießen und umkehren und lieber die Forststraße runter zur Möhne gehen. Ich bin durch den Fichtenwald gestakst und hab unten eine Rinne gefunden, die wieder auf den Weg führte. Am Südrand sind normalerweise viele Radfahrer unterwegs... Der lange Weg durch den Wald: naja, so lala. Toll ist dann wieder die Runde bei Stetsberg - und wie gesagt an der Haarhöhe bis rüber nach Günne. Alternativ empfiehlt sich (besonders für Autofahrer) auch der Wanderparkplatz Himmelpforten in Niederense als Startpunkt der Tour! Ebenso alternativ: unterhalb von Brüningsen (direkt) rübergehen nach Stetsberg (oder nach Himmelpforten) - ist natürlich kürzer, aber ein schönerer Weg als durch den Wald - ganz ehrlich. Man verpasst dann das schöne Südüfer, aber da sind eh viele Radfahrer unterwegs. Statt dessen vielleicht mal ne Runde an der Wamelner Brücke laufen.
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Gemacht am 01.09.2018
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Fotos von anderen

+ 5

Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
22,2 km
Dauer
5:00 h
Aufstieg
399 hm
Abstieg
399 hm
Höchster Punkt
292 hm
Tiefster Punkt
169 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

Statistik

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Karten und Wege
  • 7 Wegpunkte
  • 7 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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